OTG: Bekommt Cyberpunk 2077 bald eine Battle-Royale-Schwester?

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AAA-Budget, Hollywood-Regisseur: OTG alias Off The Grid ist ein bevorstehendes „Next Gen“-Battle-Royale in einer Cyberpunk-Welt. Und es macht etwas ganz anders als die Konkurrenz.

OTG fährt schwere Geschütze auf: Mit OTG hat sich Gunzilla Games einiges vorgenommen, denn der Battle-Royale-Shooter mit Cyberpunk-Setting soll die Entwicklung des Genres vorantreiben. Dazu hat das Studio nicht nur ein dickes AAA-Budget im Rücken, sondern es arbeitet auch mit dem Hollywood-Regisseur Neill Blomkamp (u.a. Disctrict 9) zusammen.

Und damit wäre der Kopf der Katze schon mal aus dem Sack: OTG verlässt sich nicht allein auf seine Sci-Fi-Gefechte aus der dritten Person. Nein, die ehemaligen Assassin’s-Creed- und Far-Cry-Entwickler wollen den Spielfortschritt stark von der Entwicklung der Story abhängen lassen. Was es sonst noch über den Cyberpunk-Shooter zu wissen gibt, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

„Battle Royale 2.0“

Spielwelt mit Eigenleben: Während sich Gunzilla bezüglich der Geschichte um eine tropische Cyberpunk-Insel weitgehend bedeckt hält, gab der Filmemacher und Story-Chef Neill Blomkamp einen groben Umriss von OTG zu Protokoll:

„Mit OTG wollen wir nicht nur Battle Royale 2.0 erschaffen, indem wir eine tiefgreifende Spielerprogression hinzufügen, sondern auch eine sich entwickelnde Welt erschaffen, die ein Eigenleben entwickelt und sich jedes Mal auf unerwartete Weise verändert, wenn ein Spieler das Spiel erneut betritt. Mit einer innovativen Herangehensweise an den Battle-Royale-Kernablauf […] verleihen wir jedem Element des Spiels einen Sinn und ermöglichen es den Spielern, die OTG-Welt immer wieder zu besuchen. […]“

150 Kontrahenten mit Entscheidungsfreiheit: Wahlweise im PvP- oder PvE-Modus mit Story-Missionen kämpfen 150 Spieler gegeneinander, wobei sich die Modi eine Karte teilen. Zu den Missionen zählen Mordaufträge genauso wie Sabotage-Akte. Es soll möglich sein, den Verlauf der „brettharten“ Story mittels Entscheidungen zu beeinflussen, auch durch die Wahl einer Fraktionszugehörigkeit. Dies soll das Gameplay für alle Spieler verändern. Wie genau das aussehen soll, hat Gunzilla aber noch nicht verraten.

Craften, personalisieren: Der Kern von OTG und seiner Geschichte sei die „einzigartige Weise“, auf die Spieler Dinge herstellen, personalisieren oder handeln können. Eine vage Aussage, die – ebenso wie der obenstehende erste Teaser-Trailer – darauf schließen lassen, dass der Shooter noch ein gutes Stück Weg zu gehen haben wird. Das Wort „Base Building“ ist bislang noch nicht gefallen.

Als Release-Plattformen sind für OTG der PC, die PlayStation 5 sowie Xbox Series X/S geplant. Über das Erscheinungsdatum ist noch nichts bekannt.

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Alex Ney
Alex Neyhttps://freispielalexney.com/
Alex' erster High Score datiert auf 1981. Bei Guided kümmert er sich um News, Tests und Kolumnen vor allem zu Horror- und Rollenspielen.. Nach Redaktionsschluss vertont er meist die Pixelart-Spiele eines hiesigen Indie-Studios.