The Walking Dead Staffel 11: Neue Folge 9 ist vollgestopft mit Emotionen und Badass-Momenten

Deutsch

Am 21. Februar 2022 ist die Episode 9 von The Walking Dead Staffel 11b ausgestrahlt worden und hat Autor Kevin Willing den Atem geraubt. Lange war — ach was — noch nie war die Serie so gut wie im Auftakt zum zweiten Teil des Finales! 

Was erwartet dich? In diesem Artikel analysiere ich die wichtigsten Schlüsselmomente und schaue mit dir zusammen in die Zukunft von The Walking Dead — kleiner Spoiler: Die wird verdammt düster. Zudem klären wir, was hinter dem Zeitsprung und dem Verschwinden von Negan steckt.

The Walking Dead Staffel 11 Episoden-Guide:

  • Folge 1: Archeron 1
  • Folge 2: Archeron 2
  • Folge 3: Gejagt
  • Folge 4: Ansichten
  • Folge 5: Aus der Asche
  • Folge 6: Im Inneren
  • Folge 7: Gebrochene Versprechen
  • Folge 8: Für Blut
  • Folge 9: Kein anderer Weg (Hier sind wir)
  • Folge 10: Neue Orte des Grauens
  • Folge 11: Element des Diebes
  • Folge 12: Alles oder Nichts
  • Folge 13: Kriegsherren
  • Folge 14: Die Verrotteten
  • Folge 15: …

Non-Stop Emotionen: Was zur Hölle ist in The Walking Dead passiert?

Darum ist die Folge so anders: Bisher geizte The Walking Dead immer an Emotionen. Pro Folge gab es dann vielleicht einen Fall, bei dem du und ich mitfühlen konnten. Staffel 11 ist da schon lange anders, aber gerade die aktuelle Folge 9 “Kein anderer Weg” legt noch einmal einiges an Tränen und Enttäuschung für unsere Helden in die Waagschale.

Die wichtigsten Schlüsselmomente in Folge 9 zusammengefasst:

  • Maggie tötet die Reaper und schießt auf Leah, obwohl sie ihnen sicheren Abzug versprochen hat.
  • Pater Gabriel wird zum knallharten Killer-Priester mit coolen One-Linern.
  • Maggie findet Alden in der Kirche, allerdings verwandelt.
  • Negan findet, dass Maggie einen gefährlichen Weg einschlägt und verlässt die Gruppe.
  • Das Commonwealth trifft in Alexandria ein und verspricht, beim Wiederaufbau zu helfen.
  • Ein Zeitsprung von 6 Monaten am Ende der Folge verspricht knallharten Showdown.

Maggie verscheucht Verbündete und schafft sich Feinde

In der Episode 9 von The Walking Dead Staffel 11 konnten wir erneut beobachten, wie sehr sich Maggie verändert hat. Der Tod ihres Mannes, der Verlust von Hilltop und der Gruppe von Georgie haben sie völlig kalt gegenüber Fremden gemacht. Nur ihre Freunde und ihr Sohn ringen ihr eine Träne oder ein Lachen ab.

Das zeigt sich in dieser Folge erneut, wenn sie nach dem Kampf gegen die Reaper auf die Überlebenden derer schießt. Trotz Versprechen, sie können abziehen, hat sie jeden erschossen außer Leah — auch wenn sie das versucht hat. Abgesprochen war das nicht, weshalb sie Daryl und Negan gegen sich aufbringt. Zudem verliert sie in dieser Episode auch noch Alden, einen ihrer engsten Vertrauten.

the-walking-dead-maggie-und-alden

Negan ist weg: Doch was wird aus Lydia?

Gegen Ende der Folge sehen wir Negan Maggie in den Wald folgen, wo sie ein Grab für Alden aushebt. Negan spricht davon, dass er nicht zulassen kann, dass Maggie wieder solche Entscheidungen alleine und spontan trifft. Maggie glaubt zwar, dass Negan sie töten möchte, der wollte sich jedoch nur verabschieden. Negan hat sich wohl tatsächlich geändert und seinen Charakter-Bogen abgeschlossen — Er ist ein neuer Mensch.

Doch was bedeutet das für die Zukunft von The Walking Dead? Taucht Negan nur gar nicht mehr auf oder kommt er noch einmal wieder? Am meisten habe ich mit Lydia mitgefühlt. Aufgrund ihrer Abstammung von Whisperer-Anführerin Alpha hatte sie es von Beginn an nicht leicht in der Gemeinschaft von Alexandria. Nur Negan, der ebenfalls als Ausgestoßener lebte, nahm sich ihr an und gab ihr das Gefühl von Familie.

Jetzt ist Negan jedoch abgehauen und das ohne Lydia. Kein „Auf Wiedersehen”, keine Worte, die ausgerichtet wurden. Jetzt hat auch Lydia ihren letzten Vertrauten verloren. Negan wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit noch eine große Rolle spielen. Doch selbst wenn nicht, erwartet uns in Zukunft seine eigene Serie.

Das Commonwealth ist da und es bleibt

Am Ende der 9. Episode von The Walking Dead Staffel 11 taucht das Commonwealth plötzlich vor den Toren von Alexandria auf. Im Schlepptau Eugene, der zwischen den schießwütigen Parteien vermittelt. Lance Hornsby, der für die Außenpolitik des Commonwealth zuständig ist, stellt sich vor und verspricht seine Hilfe. Er bietet freundlicherweise sogar an, dass alle, die wollen in Alexandria bleiben und leben können, alle anderen dürfen auch gerne in die Hauptstadt des Commonwealth kommen.

Was hat es mit dem Zeitsprung auf sich? Am Ende der Episode sehen wir, dass es mit der Freundlichkeit nicht weit her ist. Sechs Monate später stehen die weiß-roten Soldaten plötzlich vor den Toren von Hilltop. Maggie hat sich diese Stadt offenbar erneut zu ihrem Eigen gemacht und lebt dort jetzt mit ihrer Gruppe.

Das Commonwealth ist aus einem unbekannten Grund nicht erfreut darüber und schickt Truppen. Diese Einheiten werden von niemand anderem als Daryl Dixon angeführt. Doch würde Daryl sich einfach so gegen Maggie wenden oder liegt es an dem Verrat in der aktuellen Folge 9, oder hat das einen ganz anderen Grund? Das werden wir frühestens in der nächsten Woche erfahren.

daryl-dixon-commonwealth

Mehr zu The Walking Dead

Wie geht es weiter mit The Walking Dead Staffel 11?

Innerhalb der nächsten 15 Folgen muss noch so einiges an Handlung abgestottert werden. Unter anderem ist die Handlung rund um das Commonwealth im Mittelpunkt. Dennoch bleibt noch immer offen, wo sich Michonne eigentlich aufhält und oder ob sie Rick bereits gefunden hat. Fans können sich ein Finale ohne Rick Grimes ohnehin nicht vorstellen.

Auch einen Auftritt des CRM halte ich für sehr wahrscheinlich. Carol und Daryl brauchen zudem noch einen Grund abzuhauen und ihren eigenen Weg als beste Freunde zu gehen. Und wo, wenn nicht in der Mutterserie, sollten die Story-Fäden mit Heilmittel, Frankreich und rennende Zombies aufgegriffen werden, das World Beyond gesponnen hat.

Wie du siehst, gibt es noch einige Handlungsstränge, die in 15 Episoden auserzählt werden müssen. Viel Zeit ist das nicht und ich hoffe daher darauf, dass die Geschwindigkeit, mit der die Story gerade erzählt wird gleich bleibt — vielleicht sogar anzieht.

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein