Tarkov-Event ist vorbei & Händler sind zurück – Fans finden harte Worte: „Das unnötigste Event in meinem Leben”

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Am 03. Mai 2022 wurde das wohl umstrittenste Event in Escape From Tarkov beendet. Vor einigen Tagen mussten wir uns von den Händlern verabschieden, die jetzt wieder da sind. Gemeinsam mit Händlern kommt auch die Kritik und Wut der Community zurück. Was da schiefgelaufen ist, finden wir jetzt heraus.

Was war passiert? Vor einer Woche startete der Tarkov-Chef-Entwickler Nikita Buyanov ein Event via Twitter. Hier behauptete er, dass er die Händler entfernen würde, wenn sein Tweet mehr als 30.000 Likes bekäme. Die Likes erreicht, die Händler entfernt, die Fans wütend. In einem Folge-Tweet sagte Buyanov, dass das Tarkov-Event von vornherein geplant war und auch ohne Twitter-Likes gestartet worden wäre.

Jetzt ist das Event vorbei und die Händler sind allesamt zurückgekehrt. Lore-technisch war der neue In-Raid-Trader Lightkeeper an der Misere schuld. Außerhalb wollten die Entwickler einfach ein cooles Event bieten. Vielen Tarkov-Spielern hat das nicht gefallen, was sie jetzt in zahllosen Tweets deutlich machen.

Tarkov-Event verärgert viele Spieler – Aber warum?

Erst vor wenigen Stunden verkündete Buyanov via Twitter, dass das Event vorbei sei. Über 290 Tweets hat die Community zum Event verfasst, rund die Hälfte davon äußert sich negativ, einige sind extrem beleidigend. Aber was war das Problem mit dem Event?

Das sagen die Kritiker: Eines der meist genannten Argumente gegen das Event ist die Ökonomie von Tarkov. So finden einige Fans, dass es schade ist, dass sie ihr hart verdientes Geld abgeben mussten. Auch hätten sie gutes Gear verloren, das sie andernfalls gegen bares Geld verkauft hätten. Der Nutzer @AbelRE25 schreibt zum Beispiel:

„Ihr habt die Ökonomie des gesamten Spiels mit diesem schäbigen Event kaputt gemacht. Euretwegen haben viele Leute ihr gesamtes Geld verloren und das ohne Grund.”

Andere stören sich vor allem am Ende des Events. Ihrer Meinung nach habe das Event keinen Sinn gehabt. Immerhin gab es keine Belohnung für Spieler, die teilgenommen hatten. Sie haben lediglich ihre Händler zurückbekommen, die bereits vorher Teil von Tarkov waren. Ein weiterer Nutzer antwortet, dass dieses Event das nutzloseste Event überhaupt gewesen sei. Versöhnlich fordern wieder andere Fans, dass die Entwickler von Battlestate eine Belohnung nachreichen sollen. Nutzer @Mvsdv86 schlägt Armbänder vor:

„Jetzt bringt Armbänder mit unterschiedlichen Tiers für all jene, die 1 Mio., 10 Mio., 50 Mio. und 100 Mio. Rubel gespendet haben. So gibt es immerhin etwas, an das man sich erinnern kann.”

Der letzte große Kritikpunkt am Tarkov-Event und den verschwundenen Händlern war: Spieler konnten ihre Missionen nicht fortsetzen. Um Missionen weiterhin zuzulassen, hätte ein simples Menü gereicht, um die Missionen auch ohne Kontakt zum Händler weiterzuführen. Hier hat Battlestate Games eine Chance verpasst.

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Wem das Tarkov-Event gefallen hat & warum

Es gibt durchaus Spieler, denen das Event sehr gut gefallen hat. Allen voran loben sie die Idee, dass die Händler nicht erreichbar waren. So mussten neue Wege gefunden werden, mit dem hart erkämpften Loot zu handeln. Viele trafen sich mit anderen Spielern und führten Tauschgeschäfte durch, sowohl mit Freunden als auch Fremden.

Die Befürworter des Events stimmen vor allem bei der Beurteilung der vermeintlichen Hater überein. So wünschen sich viele, dass Event-Gegner ein nächstes ähnliches Event zuerst ausprobieren, bevor sie darüber urteilen. Hätten das alle getan, hätte jeder sehen können, wie einfach es war, Geld zu machen, sagt ein Nutzer. Ein andere stellt es so raus:

„Danke für dieses Event. […] Es war großartig alles zu verlieren und gleichzeitig die Tools zu bekommen, um alles zurückzuholen. Ihr habt es nicht schwierig gemacht, an Geld zu gelangen.”

Was denkst du über das Event? Erzähle uns von deinen Erfahrungen, die du im aktuellen Event von Escape From Tarkov gemacht hast. Und wenn du erst gar nicht teilgenommen hast, sag uns, warum oder diskutiere freundlich mit der Community auf unseren Socials:

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